13 April 2007

Frank Marrenbach


Beim nächsten Werteforum am 24. Mai in Stuttgart sitzt auch Frank Marrenbach mit auf dem Podium. Sein Motto als Hotelier: "Man muss Menschen mögen".

Seit dem 14. Oktober 2000 hat Frank Marrenbach die Position des Geschäftsführenden Direktors von Brenner's Park-Hotel & Spa in Baden-Baden inne. Als Erster Mann an Bord steht Frank Marrenbach für Innovation in der Weiterentwicklung des renommierten Hauses.
Frank Marrenbach wurde im Rheinland geboren und begann nach dem Abitur seine kaufmännische Ausbildung im Steigenberger Parkhotel in Düsseldorf. Seine berufliche Laufbahn führte ihn über The Berkeley in London, das Hôtel de Crillon in Paris und den Steigenberger Frankfurter Hof in das Gästehaus Petersberg in Königswinter. Dort nahm er 1994 die Position des Stellvertretenden Direktors ein. 1997 kam er in entsprechender Mission in Brenner’s Park-Hotel & Spa.
Darüber hinaus erarbeitete er sich berufsbegleitend den Master of Business Administration (MBA) an der State University of New York at Albany, mit erfolgreichem Abschluß im Oktober 2003.
Im November 2003 wurde Frank Marrenbach vom Gault Millau zum „Hotelier des Jahres“ gekürt. Doch diesen Titel sieht er in der Hauptsache als Verdienst seiner Mitarbeiter.

09 April 2007

Studie zum Thema "Respekt"

Die Hamburger "Respect Research Group" hatte im vergangenen Sommer eine Befragung zum Thema "Respekt" durchgeführt - wir hatten berichtet.

Inzwischen liegt das Ergebnis vor. Unter dem Titel "Who cares? - The importance of interpersonal respect in employees’ work values and organizational practices" .

Der "Stern" fasst online die zentralen Ergebnisse zusammen:
"In der ersten Studie mit fast 590 Mitarbeitern verschiedener Unternehmen wurde gefragt, wie wichtig Mitarbeitern Respekt im Umgang mit ihren Kollegen und Vorgesetzten ist und welche Bedeutung sie anderen Faktoren wie etwa Arbeitsplatzsicherheit, Bezahlung, Karrieremöglichkeit und interessanten Aufgaben zumessen.

Ganz oben auf der Prioritätenliste: Ein Chef, der einen respektvoll behandelt (Platz zwei). Die Sehnsucht nach respektvoller Zusammenarbeit wurde nur noch vom Wunsch geschlagen, eine möglichst interessante Arbeit zu haben. Auf Platz drei folgte dann der Wunsch unabhängig zu arbeiten. Dabei ist es nicht nur die Annerkennung als Person, die sich Mitarbeiter hierzulande wünschen, sondern auch die Annerkennung und Würdigung der geleisteten Arbeit (Platz vier). Die zweite Erhebungswelle mit 318 Mitarbeitern zeigte jedoch, dass die alltägliche Realität deutlich hinter den Erwartungen zurück bleibt.

So scheinen respektvolle Chefs Mangelware zu sein. Denn in der zweiten Studie mussten die Befragten dann ihre reale Arbeitsplatz-Situation bewerten. Hier wurden Chefs häufig weder als sehr respektvoll im Umgang mit ihren Untergebenen noch wertschätzend in Hinblick auf deren Arbeit erlebt. Da verschwinden schon mal mühsam angefertigte Projektdokumentationen kaum beachtet in der nächsten Ablage oder der Druck von oben wird über cholerische Anfälle direkt an die Untergebenen weitergegeben."