22 Oktober 2007

Andreas Kramer

Als Vertreter der Finanzwirtschaft nimmt Andreas Kramer am kommenden Werteforum teil. Er ist seit 2006 Vorstandsvorsitzender der readybank ag mit den Verantwortungsbereichen Vertrieb, Treasury, HR und Unternehmensentwicklung. Als Leiter des Geschäftsbereiches Vorstandsstab & Konzernentwicklung war er zwei Jahre in der WestLB AG tätig. Auf Konzernebene ist er weiterhin als Mitglied des Bereichsvorstandes Sparkassen & Privatkunden in der WestLB eingebunden. Zuvor bekleidete er verschiedene Positionen in der Deutschen Bank AG - nach mehreren Jahren im Risk Management war er zuletzt Risiko- und Finanzierungsberater für Private Wealth Management Kunden. An der Hochschule für Bankwirtschaft in Frankfurt absolvierte Herr Kramer ein berufsintegriertes Studium.

14 Oktober 2007

Dagmar Woyde-Köhler



Als Panelistin beim Frankfurter Werteforum am 26. November zugesagt hat nun auch Dagmar Woyde-Köhler. Sie gehört zu den Mitbegründern der EnBW Akademie und leitet die Akademie als Geschäftsführerin seit ihrer Gründung im Jahr 2000.
Sie ist seit 1997 für die EnBW AG tätig. Von 1997 bis 1999 leitete sie den Personalbereich – zunächst in der Badenwerk AG. Nach der Fusion des Badenwerks mit der Energieversorgung Schwaben leitete sie den fusionierten Personalbereich der neu entstandenen EnBW AG. 1999 übernahm sie die Leitung des Bereichs „Einkauf und Logistik“ und richtete ihn auf die veränderten Anforderungen des liberalisierten Energiemarkts aus.
Vorherige berufliche Stationen waren unter anderem die Direktion als Professorin des Staatlichen Seminars für Schulpädagogik in Freiburg, die Leitung des Referats „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ als Ministerialrätin im Staatsministerium des Landes Baden-Württemberg und die Tätigkeit als Fachleiterin und Dozentin für Psychologie und Pädagogik am Staatlichen Institut für Schulpädagogik in Karlsruhe. Von 1992 bis 1997 war sie darüber hinaus auch als freie Trainerin und Beraterin im Themenfeld „Führung und Kommunikation“ tätig.
Dagmar Woyde-Köhler studierte Pädagogik (mit Schwerpunkt Psychologie), Germanistik, Geschichte und Philosophie mit dem Abschluss des Staatsexamens. Sie ist Absolventin des 6. Jahrgangs der Führungsakademie des Landes Baden-Württemberg.

12 Oktober 2007

Dr. Philipp Busch


Auch für die Moderation des 20. Werteforums konnten wir Dr. Philipp Busch als Moderator gewinnen. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Mannheim moderierte er im Fach Anthropogeografie. Bevor er 1994 als Verlagsleiter und späterer Verlagsgeschäftsführer bei der Gruner + Jahr Wirtschaftspresse in Köln einstieg, war er drei Jahre als Consultant bei der Boston Consulting Group tätig. Im Juli 2000 wurde er zum Sprecher der Geschäftsführung des Business Channels von Gruner + Jahr in Hamburg berufen. Seit Oktober 2001 ist Dr. Philipp Busch Verlagsleiter der manager magazin Verlagsgesellschaft. Im Januar 2002 wurde er darüber hinaus zu deren Geschäftsführer ernannt.

Sebastian Heinemann


Auf dem Podium sitzt am 26. November beim 20. Werteforum auch Sebastian Heinemann. Er ist seit November 2001 ist er Geschäftsführender Direktor des Hotel Atlantic Kempinski Hamburg.
Heinemann, Jahrgang 1964, absolvierte nach dem Abitur an der Freien Waldorfschule Frankfurt/Main eine Kochlehre auf Gut Neuhof. Nach verschiedenen beruflichen Stationen in der Schweiz, in Frankreich und den USA übernahm er 1999 die Leitung des Hotels Schloss Reinhartshausen in Eltville.
Der begeisterte Hobby-Cellist Sebastian, der in den 80er Jahren zweimal als Jugend-Europameister im Dressurreiten ausgezeichnet wurde, ist seit 15 Jahren verheiratet und Vater von vier Kindern. Sein Lebensmotto: „Es ändert sich nichts, es sei denn, ich ändere mich.“

10 Oktober 2007

Nächstes Werteforum am 26. November

In Frankfurt hat unsere Initiative ihre ersten Treffen vereinbart - anläßlich des 20. Wertwforums kehren wir zum kleinen Jubiläum in die Stadt am Main zurück. Am 26. November geht es in den Räumen des Bundesbank um das Thema "Werte - vom weichen Führungsthema zum harten Asset".

Die Referenten werden wir demnächst hier vorstellen. Interessierte können sich bei unserer Geschäftsstelle anmelden.

05 August 2007

Werkstattband der Wertekommission wird neu aufgelegt


Nachdem der erste Werkstattband der Wertekommission "Was uns wichtig ist" nahezu vergriffen ist, legt der Wiley-Verlag das Buch im Herbst als Softcover nochmals neu auf. Vorbestellungen sind bereits möglich.
Ein Teil der Erlöse des Buches fließt direkt in die Arbeit der Wertekommission - die Autoren Sven Korndörffer und Kai Hattendorf leiten ihre Einnahmen aus dem Verkauf direkt weiter.

30 Juli 2007

Der "Wert" von Mitarbeitern...

...wird dieser Tage bei Sat.1 diskutiert. Der Sender hat kurzfristig einige Informationsformate eingestellt, um die Rendite zu steigern. Betroffen ist auch Nachrichtenchef Thomas Kausch. Im Gespräch mit der FAZ kam er auf den Wert von Mitarbeitern für ein Unternehmen zu sprechen:

"[Kausch:]Vielleicht sollte man einmal grundsätzlich darüber nachdenken, den Wert von Mitarbeitern als Unternehmenswert mit in die Bilanzen aufzunehmen und nicht nur als Personalkosten, die negativ zu Buche schlagen. Es waren ja die Mitarbeiter, die sich ins Zeug gelegt hatten, um den Konzern fit für eine Übernahme zu machen, als Haim Saban damals verkaufen wollte. Auch die vielen Mitarbeiter, die nun gehen müssen, nachdem alles wie gewünscht geklappt hat.

[FAZ:] Die Mitarbeiter haben die Werte geschaffen, die den Verkaufspreis von Pro Sieben Sat.1 in die Höhe schnellen ließen und jetzt, wo dem Konzern die Schulden für die Übernahme der skandinavischen Gruppe SBS aufgehalst werden, werden ausgerechnet diejenigen, die die Werte geschaffen haben, nach Hause geschickt. Das ist schon ziemlich pervers.

[Kausch:] Ein Medienunternehmen ist meines Erachtens kein Geschäft wie jedes andere. Wer ein Massenmedium betreibt, hat auch eine politische und gesellschaftliche Verantwortung, die vor allem durch Informationssendungen wahrgenommen werden muss. Ich bin überzeugt, dass eine Entwicklung zu mehr Verantwortungsbewusstsein, zu Qualität und Nachhaltigkeit in der Gesellschaft generell stattfindet. Deshalb kann man sich auch über Qualität neu erfinden und dabei profitabel sein. Nehmen Sie nur mal als profanes Beispiel die Edeka-Kampagne „Wir lieben Lebensmittel“: Ein Bekenntnis zu Qualität und Verantwortung und eine der erfolgreichsten Kampagnen überhaupt. Oder nehmen Sie die „Bionade“ oder die Umweltbank. Die wurden alle belächelt und sind alle erfolgreich. Also: Corporate Social Responsibility ist ein Wert, der von den Menschen zunehmend beachtet wird und sich daher sogar vermarkten lässt. „Geiz ist geil“ wird sich nicht halten. Wer keine Haltung hat, der fällt. Ganz einfaches Gesetz."

20 Juli 2007

Update: Studie "Letztlich machen Werte Strategien wirksam"

In Zusammenarbeit mit der Wertekommission ist in den vergangenen Monaten die Studie "Letztlich machen Werte Strategien wirksam" entstanden. Sie kann hier heruntergeladen werden