18 Januar 2009

In den nächsten Tagen...

...schalten wir die überarbeitete Version unserer Website www.wertekommission.de live - mit neuen Features und Funktionen.

02 Januar 2009

Georg Jakobs neues Vorstandsmitglied bei der Wertekommission

Mit Jahresbeginn hat der Vorstand der Wertekommission ein neues Mitglied: Georg Jakobs verstärkt das Gremium.

Jakobs arbeitet als Managing Director im Frankfurter Büro der Kommunikationsberatung HERING SCHUPPENER. Er konzentriert sich auf alle Fragen der strategischen Positionierung, auf die kommunikative Begleitung von M&A-Transaktionen sowie auf die Finanzkommunikation. Er berät Kunden aus zahlreichen Branchen, mit einem Schwerpunkt im Finanzsektor.
Vor seinem Wechsel zu HERING SCHUPPENER war er 14 Jahre lang als Journalist tätig, zuletzt vier Jahre als Finanzkorrespondent beim manager magazin, davor insgesamt sieben Jahre als Finanzredakteur und Frankfurter Korrespondent des Handelsblatts. Begonnen hat er seine journalistische Tätigkeit als Redakteur bei einer regionalen Tageszeitung.
Georg Jakobs ist Diplom-Volkswirt. Sein Studium hat er an der Universität Heidelberg absolviert. Er spricht Deutsch, Englisch und Französisch.

11 September 2008

"Man muss sich schon trauen können..."

Volles Haus in Düsseldorf: Zum 22. Werteforum zur Frage „Wie man Werte richtig kommuniziert und Glaubwürdigkeit wahrt“ kamen rund 100 Teilnehmer in die Metro-Zentrale.

Zur Frage diskutierten auf dem Panel die PR-Expertin Elke Neujahr, geschäftsführende Gesellschafterin Comm:Up, Werbe-Ikone Bernd M. Michael, ehem. CEO, Grey Worldwide, Bankenchef Dr. Wolf Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Aareal Bank, und Politikexperte und Unternehmensgründer Mathias Bucksteeg, geschäftsführender Gesellschafter Hidden Images.

Nach viel Klartext in der von Dr. Philipp Busch moderierten Runde verdichtete sich die Debatte auf vier klare Handlungsempfehlungen, die eine tragfähige Basis für glaubwürdige Wertekommunikation bilden:
- Haben Sie Mut – trauen Sie sich etwas
- Bleiben Sie authentisch – als Institution, aber gerade auch als Person
- Blenden Sie nie Ihren Instinkt, ihr Bauchgefühl aus
- Stellen Sie sich die richtigen Fragen, nicht die einfachen.

Mut war eines der Themen von Dr. Wolf Schumacher, wenn es um Glaubwürdigkeit geht. „Dazu gehört auch der Mut, dass Sie sich selber eingestehen können, dass Sie selber nicht alles beherrschen und verstehen können.“

Das Misstrauen gegen generische Lösungen von externen Beratungsunternehmen brachte Mathias Bucksteeg auf den Punkt: „Wenn ein Berater schon selber keinen Standpunkt hat – wie soll er dann einem Unternehmen einen Standpunkt vermitteln können?“ Viele Unternehmen würden gerade dadurch unglaubwürdig, weil sie sich von außen Themendimensionen „aufdrücken“ ließen. Bucksteeg: „Da frage ich mich manchmal: Wollen die Unternehmen eigentlich glaubwürdig sein oder beliebt?“ Sein schlichter Rat: „Immer authentisch bleiben.“

Elke Neujahr bezog das Bauchgefühl und die menschluche „Chemie“ in die Debatte mit ein: „Ein guter Ruf entsteht doch durch die Übereinstimmung der persönlichen Agenda mit der Agenda des Unternehmens.“ Daher sei das Klima im Umfeld der Unternehmensführung entscheidend dafür, ob Glaubwürdigkeit gelingen könne. „Wenn ‚es nicht stimmt’ zwischen dem Kommunikationschef und dem Vorstand, wie soll dann dabei eine authentische und glaubwürdige Außendarstellung entstehen?“

Bernd M. Michael schließlich brachte die Frage nach der Perspektive zum Thema Glaubwürdigkeit auf den Punkt: „Viele Marktforschungen helfen ganz einfach nicht weiter, weil die falschen Fragen gestellt werden.“ Übertragen auf die Wertekommunikation und auf glaubwürdiges Auftreten schreibt er den Unternehmenslenkern eines ins Handbuch: „Gerade die Top-Manager haben oft ein klares Schulungsdefizit im Umgang mit Medien.“

Die Veranstaltung richtete die Wertekommission gemeinsam mit der Fachgruppe Glaubwürdigkeit des Deutschen Pressesprecherverbandes aus.

10 September 2008

Kurz notiert: Zitate vom 22. Werteforum in Düsseldorf

„Glaubwürdigkeit ist eine Frage der Haltung“ – Dr. Wolfgang Griepentrog, Leiter Konzern-PR, Metro Group

„Willkommen im Auge des Taifuns – im Kreise derer, die dafür bezahlt werden, das Gegenteil von dem zu tun, worüber wir heute reden“ – Dr. Philipp Busch zur Begrüßung des Panels

„Für die Finanz- und Kapitalmärkte liegt die Glaubwürdigkeit von Unternehmen in den Produkten begründet, nicht im Verhalten des Managements.“ – Mathias Bucksteeg

„Ein Produkt kann ich glaubwürdig darstellen – aber wie soll ich eine Emotion glaubwürdig verkaufen?“ – Bernd M. Michael

„Werden Sie nie beratungsresistent – hören Sie zumindest sehr genau auf dass, was Ihre Töchter Ihnen sagen, direkter spricht sonst niemand mit Ihnen.“ – Dr. Wolf Schumacher

„Durch Blogs und Internet bekommt die Glaubwürdigkeit im Auftreten von Unternehmen künftig eine immer höhere Relevanz.“ – Bernd M. Michael

01 September 2008

AKTUELL: 22. Werteforum in Düsseldorf

Am Mittwoch, 10. September, steht das 22. Werteforum der Wertekommission auf dem Kalender - diesesmal als Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Pressesprecherverband.

In der Metro-Zentrale in Düsseldorf heisst das Thema ab 19 Uhr: "Wie man Werte richtig kommuniziert und Glaubwürdigkeit wahrt".

Auf dem Podium diskutieren:
- Elke Neujahr, geschäftsführende Gesellschafterin Comm:Up
- Holger Follmann, Chief Strategy Officer der Impaq Holding AG
- Bernd M. Michael, ehem. CEO, Grey Worldwide
- Dr. Wolf Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Aareal Bank
- Mathias Bucksteeg aus unserem Vorstand der Wertekommission.

Es moderiert Dr. Philipp Busch.

11 März 2008

"Herz im Kühlschrank"

...so titelt die Süddeutsche Zeitung einen aktuellen Artikel über Manager mit menschlichen Werten, in dem ausführlich auch unser Sven Korndörffer zu Wort kommt.

25 Februar 2008

Dr. Christian Kugelmeier


Mit auf dem Podium beim kommenden Werteforum in Karlsruhe sitzt Dr. Christian Kugelmeier, Personalleiter mein Finanzdienstleister MLP.

Kugelmeier studierte in Heidelberg, Straßburg und Mannheim. Über Stationen bei CMS Hasche Sigle und SAP kam er 2004 zu MLP, wo er zum 1. Februar 2008 den Posten des Leiters Personal übernommen hat.

20 Februar 2008

Dr. Thomas Marquardt




"Karrierefaktor Werte - hemmt oder fördert wertebewusstes Verhalten die Karriere?" - das ist das Thema bei 21. Werteforum der Wertekommission am 17. März in Karlsruhe.

Dem Thema entsprechend sind Personalverantwortliche auf dem Podium vertreten - wie Dr. Thomas Marquardt, seit 2003 Global Head of Human Resources bei Infineon.

Er studierte Rechtswissenschaften (1. und 2. Staatsexamen, Promotion) und Volkswirtschaftslehre (Vordiplom) in Kiel, Guildford/Surrey (UK) und Bonn, begann danach seine berufliche Laufbahn 1987 bei der Deutschen Bank AG (Bonn, Köln) als Trainee und war zunächst als Firmenkundenbetreuer tätig. Es folgten führende Positionen im Personalwesen des Deutsche Bank Konzerns im In- und Ausland (Frankfurt, Leipzig und Singapur) sowie die firmeninterne Projektleitung „Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ der Hartz-Kommission. Seit 2003 verantwortet er den Personalbereich der Infineon Technologies AG, München, als Global Head of Human Resources.

31 Januar 2008

Wertekommission in den Medien

Das Magazin "MLP-Forum" greift die Themen und Inhalte der Wertekommission in einem Artikel der aktuellen Ausgabe auf. Mathias Bucksteeg und Kai Hattendorf werden dort zitiert - nachzulesen hier.

15 Januar 2008

Nächstes Werteforum in Karlsruhe

Das nächste Werteforum der Wertekommission wird Mitte März in Karlsruhe stattfinden. Mitglieder erhalten rechtzeitig ihre persönliche Einladung zugeschickt. Interessenten können sich in unserer Geschäftsstelle melden.

21 Dezember 2007

Frohe Weihnachten!

Liebe Freunde und Unterstützer der Wertekommission,

für unsere Initiative neigt sich ein erfolgreiches Jahr 2007 nunmehr dem Ende zu. Wir möchten dies zum Anlass nehmen, um Ihnen sehr herzlich für Ihre Begleitung zu danken. Durch die Unterstützung Vieler konnten wir alle Projekte, die wir für dieses Jahr geplant hatten, auch erfolgreich umsetzen.

So haben wir auch in diesem Jahr wieder spannungsgeladene Werteforen mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft in Berlin, Stuttgart und Frankfurt ausgerichtet. Des weiteren konnten wir die Studien „Führungskräftebefragung 2007“ und „Letztlich machen Werte Strategien wirksam“ veröffentlichen, die inzwischen vielfach zitiert worden sind. Zudem freuen wir uns darüber, dass wir nun mit unserer bundesweiten Medienkampagne „Demonstrieren Sie Werte“ gleichsam einen öffentlichkeitswirksamen Jahresabschluss und auch einen aktiven Jahresstart präsentieren.

Wir starten mit dem Rückenwind des Jahres 2007 engagiert und aktiv in das Jahr 2008 und freuen uns, gemeinsam mit Ihnen, die derzeitige hochaktuelle Wertediskussion durch weitere Werteforen und Studien in Deutschland voranzutreiben.

Ihnen und Ihren Familie und Freunden wünschen wir von Herzen ein fröhliches und gleichsam besinnliches Weihnachtsfest und für das Jahr 2008 Glück, Gesundheit und Zufriedenheit.

07 Dezember 2007

Ein Manager im Biberkostüm

Ein Manager im Biberkostüm, der Gegensatz zwischen „Kant und Kohle“ und Ehrenkodizes der Mafia – die Diskussion beim 20. Werteforum zur Frage „Wer verantwortet die Werte im Unternehmen?“ war umfassend und häufig überraschend. In Frankfurt hatte 2005 das erste Forum des Vereins stattgefunden, zum kleinen Jubiläum passte daher die Rückkehr in die Main-Metropole sehr gut, fand Kai Hattendorf, der die Teilnehmer und Gäste im begrüßte.

Der Fortschritt in der bundesweiten Wertedebatte der Wirtschaft wurde auch beim Blick auf das Podium deutlich: Wurde vor Jahren noch häufig über die Absichten gesprochen, Werte- und Auditsysteme einzuführen, so stand in Frankfurt vor allem die Frage nach den gemachten Erfahrungen im Mittelpunkt.

„Der Gegensatz Kant oder Kohle gilt nicht mehr“, stellte Moderator Dr. Philipp Busch zum Einstieg fest, und er zitierte Robert Bosch: „Die anständigste Art der Geschäftsführung ist auch die beständigste.“

Dagmar Woyde-Köhler, Leiterin der ENBW-Akademie, beschrieb, wie ihr Unternehmen sich des Themas Wertebewusster Führung angenommen habe. „Wir hatten eine externe Marketingkampagne, in der wir den Kunden vieles versprochen haben. Daraus folgte intern die Frage, wie wir denn diese Kundenversprechen nun auch erfüllen können.“ Seit 2005 beantwortet man dieses mit werteorientierter Mitarbeiterführung. Die Erfahrung bisher: „Der Start ist vergleichsweise einfach, die wesentliche Arbeit besteht darin, die Werte und Leitbilder so in den Alltag zu bekommen, dass sie selbstverständlich werden – und nicht in Vergessenheit geraten.“

Ökonomischen Druck entwickelt die Otto Group beim Thema Werte in der Zusammenarbeit mit Lieferanten. Schon in den 80er Jahren führte das Unternehmen Auditierungssysteme ein, um die Nachhaltigkeit bei den Produzenten sicherzustellen. Doch auch dieses könne nicht fehlerfrei sein, betonte Vorstand Alexander Birken: „Wir stellen uns die Frage, wie engmaschig wir ein solches Netz aufbauen können – wo kriminelle Energie besteht, lassen sich Verstöße nicht komplett verhindern.“ Nach einem Fall von Kinderarbeit beim Subunternehmen eines Lieferanten erweitert Otto sein Auditierungssystem inzwischen auch auf die Zulieferer der Zulieferer.

Einen dritten Weg geht Sebastian Heinemann, Geschäftsführer des Hotels Atlantik in Hamburg. Als er das Haus vor Jahren übernahm, führte er gemeinsam mit den Mitarbeitern des Hauses ein neues Wertebewusstsein ein unter dem Motto „Respekt: Achtung – Mensch!“ – und er scheute davor auch nicht ungewöhnliche Methoden, etwa einen Auftritt im Biberkostüm vor der Belegschaft. Im Alltag setzt er auf kurze 5-Minuten-Meetings zum Thema Werte – und auf eine Wertekarte, die jeder „Atlantianer“ mit sich führt. Dass die neue Kultur neben Werten auch Wert geschaffen hat, zeigen die Wirtschaftsdaten des Hauses ebenso wie die Ergebnisse der regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen.

Kritik an der öffentlichen Wertediskussion, so wie viele Unternehmen sie führen, kam von Andreas Kramer, CEO der Ready Bank: „Das ist mir viel zu sehr PR-geprägt“, kommentierte er Bemühungen mancher Großbanken, sich als „good corporate citizen“ zu positionieren. In seiner Rolle als Bankvorstand versucht er vor allem die Meinungsfreiheit hochzuhalten, denn „es braucht auch und gerade eine Streitkultur in Unternehmen, damit die besten Strategien gefunden werden können.“ Man müsse notfalls auch breit sein, auf eine „ungerechte Rendite“ zu verzichten und sich mit der „gerechten Rendite“ zu begnügen – sonst würden Wertesysteme sehr beliebig – schließlich habe auch die Mafia einen Ehrenkodex.

Für die Wertekommission diskutierte Sven Korndörffer mit – und fasste zusammen, dass Werte im Unternehmen Systeme bräuchten, um umfassend funktionieren zu können. Zudem: „Werte brauchen Gesichter – die Verantwortung für Werte im Unternehmen liegt immer bei den Menschen, die sie vorgeben und vorleben. Und die müssen ganz oben im Unternehmen sitzen.“ Eine Demokratisierung der Verantwortung für Werte müsse verhindert werden, wenn diese wirken sollen.

Hierum ging es auch immer wieder in der abschließenden offenen Diskussion: „Verantwortung für Werte ist nicht teilbar“, war einer der Kommentare aus dem Publikum, und es gab Einigkeit dazu, dass vor allem auch der Nutzen von Leitbildern vermittelt werden muss, wenn diese in einem Unternehmen vom Mitarbeiter akzeptiert werden sollen.

03 Dezember 2007

"Doing well by being rather nice"



...überschreibt der "Economist" ein Portrait des SAS-Gründers und CEOs Jim Goodnight



"Every aspect of life on the large, leafy SAS campus in Cary, North Carolina, is designed to bring the best out of employees by treating them well."

Damit wurde das Unternehmen zum Vorbild - gerade für Google, das derzeit im Ruf steht, die arbeitnehmerfreundlichsten Arbeitsplätze in den USA zu haben.

Goodnights Motive für diese Art der Mitarbeiterbetreuung beschreibt das Magazin direkt danach:

"Not surprisingly, employees tend to stick around, which means SAS has to be careful whom it recruits and severe in dealing with mistakes: a philosophy that Mr Goodnight calls “Hire hard, manage open, fire hard.” The tall Southerner may be soft-spoken, but he is no softy. The purpose of treating his employees well is to succeed in business. The average rate of staff turnover at SAS is around 4% a year, compared with around 20% in the software industry as a whole. A few years ago a business-school professor calculated that this alone saved SAS $85m a year in recruitment and training costs."

Womit wir einen weiteren Beleg haben für die These der Wertekommission, dass wertebewusstes Verhalten ökonomische Werte schafft.

Für erstes Aufsehen...


...sorgt inzwischen unsere Werbekampagne zu den sechs Werten, für die wir in der Wertekommission werben. So schreibt der "Horizont":
"Der Verein Wertekommission hat eigene Vorstellungen davon, was einen guten Wirtschaftslenker ausmacht. Welche das genau sind, darüber informiert die Organisation nun in einer Anzeigenkampagne.In den Motiven der Düsseldorfer Agentur Red Cell werden Eigenschaften wie Mut, Verantwortung und Integrität als Grundlage unternehmerischen Erfolgs gepriesen."

29 November 2007

Die Motive unserer Werbekampagne






...sind hier zu sehen:

Unsere Anzeigenkampagne startet

Morgen ist es soweit: Die neue Anzeigenkampagne der Wertekommission startet. Hier unsere Pressemitteilung dazu:

Werte als Management-Prinzip: Wertekommission e.V. startet Anzeigen-Kampagne


Bonn, 29. November 2007 – Mit einer bundesweiten Anzeigen-Kampagne in Zeitungen und Magazinen tritt die „Wertekommission – Initiative Werte bewusste Führung e.V.“ morgen an die breite Öffentlichkeit. Drei Jahre nach ihrer Gründung hat die Initiative die Unterstützung von rund 1.000 jungen Fach- und Führungskräften der deutschen Wirtschaft. In den von der Agentur red cell in Düsseldorf entwickelten Anzeigenmotiven vertreten junge Führungskräfte ihren Standpunkt zum Thema Werte. Namhafte Verlage unterstützen das Anliegen mit kostenlosen Anzeigen in ihren Publikationen, darunter die Zeitschriften „Capital“, „manager magazin“, „Harvard Businessmanager“ und „Brand eins“ sowie die „Süddeutsche Zeitung“, die „FAZ“, der „Pressesprecher“ sowie „politik & kommunikation“ und der „Immobilienmanager“.

Die jungen Führungskräfte zwischen 25 und 40 Jahren wollen mit der Kampagne auf ein Anliegen aufmerksam machen, das sie bereits in mehr als einem Dutzend Diskussionsforen, auf ihrer Homepage www.wertekommission.de und mit eigenen Studien und Befragungen vertreten haben. Werte wie Mut, Verantwortung und Integrität sind mehr als das Feigenblatt eines Managements, das zunehmend unter der Beobachtung einer kritischen Öffentlichkeit steht. Werte seien vielmehr die Grundlage von Produktivität, Kreativität sowie Motivation und damit auch von Markterfolg.

„Wir wollen mit dieser Kampagne zeigen, dass es Manager gibt, die Mut zur Verantwortung für das Vorleben von Werten in Unternehmen haben. Zudem wollen wir die Vielzahl von Führungskräften verbinden, die Tag für Tag Werte vorbildhaft vorleben“, erklärt Liane Scheinert, Vorstandsmitglied der Wertekommission.

Aktuell setzt sich werteorientiertes Management als neue Herausforderung weltweit in den Führungsetagen durch, getrieben durch eine globale Corporate Responsibility-Debatte. Die Wertekommission will mit der Kampagne diese Diskussion noch stärker in die Öffentlichkeit tragen. Dazu passt das heute im „Handelsblatt“ veröffentlichte Interview mit Bundespräsident Horst Köhler, in dem er unter anderem an die Führungspersönlichkeiten in der Wirtschaft appelliert, dass „Deutschland auch die moralische Führung durch redliche Unternehmer braucht, die sich offen dem Dialog mit den Bürgern stellen. Renditeziele allein machen noch keine gute Unternehmensführung.“

Die Initiative wird darüber hinaus von einem Netzwerk unterstützt, dem unter anderem Manager-Persönlichkeiten wie Rupert Stadler (Vorsitzender des Vorstandes Audi AG), Dr. Hans Reckers (Vorstand Deutsche Bundesbank), Dr. Philipp Busch (Geschäftsführer mana¬ger magazin GmbH), Dr. Burkhard Schwenker (CEO Roland Berger Strategy Consultants GmbH), und Uli Mayer-Johanssen (CDO MetaDesign AG) angehören. Die prominente Schützenhilfe macht deutlich, dass es bei der Wertekommission um mehr geht als ein Generationenprojekt.

27 November 2007

Werte als Managementprinzip

...standen jetzt im Mittelpunkt des "3. Kongresses für Storytelling und narratives Management" in Salzburg. Für den Eröffnungsvortrag hatten die Organisatoren Kai Hattendorf von der Wertekommission eingeladen.

Die österreichische Tageszeitung "Die Presse" fasste seinen Vortrag so zusammen:

"Stimmige Erzählungen würden Mitarbeiter oft nachhaltiger und besser erreichen als abstrakte Unternehmens-Leitlinien, meint Kai Hattendorf, Vorstand der ... Wertekommission. Die Geschichten würden aber nur dann wirken, wenn Werte – wie Respekt, Mut, Integrität, Vertrauen, Verantwortung oder Nachhaltigkeit – auch überzeugend gelebt werden, weiß Hattendorf.

Er berichtete von einer Umfrage, wonach jede zweite Führungskraft schon den Job wechselte, weil ihre eigenen Werte nicht mit den Werten des Unternehmens zusammenpassten: „Bei zwei Millionen Führungskräften in Deutschland heißt das, dass eine Million ständig latent wechselbereit ist.“ Das sei schlecht für die Unternehmen. Sein Schluss: „Wer sich nicht um die Werte seiner Mitarbeiter kümmert, der bekommt auch langfristig ein ökonomisches Wertproblem.“ "

Nachtrag: Fotos der Konferenz gibt es hier.

28 Oktober 2007

Alexander Birken


Wer ist für die Werte im Unternehmen verantwortlich? - Zu dieser Frage wird sich beim kommenden Werteforum am 26.11. in Frankfurt auch Alexander Birken äußern, seines Zeichens Vorstand der Otto Group.
Birken studierte Betriebswirtschaft in Hamburg. 1991 wechselte er von Philips Medical Systems zu Otto, wo er innerhalb des Controlling verschiedene Aufgaben übernahm. Nach zwei Jahren als Chief Operating Officer der Spiegel Group in Chicago kehrte er 2005 zu Otto zurück. Dort ist er jetzt verantwortlich für HR
sowie alle übrigen kaufmännischen Funktionen des Otto-Kerngeschäftes

23 Oktober 2007

Studie belegt: Wertesysteme prägen Mitarbeitermotivation

Die Unternehmensberatung Towers Perrin hat jetzt die Ergebnisse einer internationalen Umfrage zur Mitarbeitermotivation in Unternehmen vorgelegt. Die Ergebnisse bestätigen, was auch unsere Führungskräftebefragung gezeigt hat. Die Süddeutsche Zeitung fasst es wie folgt zusammen:

"Entscheidend dafür, ob man sich beruflich engagiert oder nicht, sind laut Towers Perrin verschiedene Faktoren: Keine Rolle für das berufliche Engagement spielt der Umfrage zufolge der persönliche Hintergrund der Mitarbeiter oder ihr Verhältnis zum direkten Vorgesetzten.

Wichtiger sei vielmehr das Bild, das die Führungsebene vom Konzern vermittle, sagte Julie Gebauer von Towers Perrin. Sehr wichtig für Angestellte ist laut Studie beispielsweise, ob ihr Arbeitgeber sich gesellschaftlich engagiere und bereit sei, etwa durch Spenden soziale Verantwortung zu übernehmen."

22 Oktober 2007

Andreas Kramer

Als Vertreter der Finanzwirtschaft nimmt Andreas Kramer am kommenden Werteforum teil. Er ist seit 2006 Vorstandsvorsitzender der readybank ag mit den Verantwortungsbereichen Vertrieb, Treasury, HR und Unternehmensentwicklung. Als Leiter des Geschäftsbereiches Vorstandsstab & Konzernentwicklung war er zwei Jahre in der WestLB AG tätig. Auf Konzernebene ist er weiterhin als Mitglied des Bereichsvorstandes Sparkassen & Privatkunden in der WestLB eingebunden. Zuvor bekleidete er verschiedene Positionen in der Deutschen Bank AG - nach mehreren Jahren im Risk Management war er zuletzt Risiko- und Finanzierungsberater für Private Wealth Management Kunden. An der Hochschule für Bankwirtschaft in Frankfurt absolvierte Herr Kramer ein berufsintegriertes Studium.